Mobile Kältemaschine auf einem Anhänger bei Nacht und Regen, über gedämmte Schläuche an ein Technikgebäude angeschlossen Symbolbild

Ihre Kälte ist ausgefallen oder reicht nicht mehr aus? Dann sind Sie hier genau richtig.

Notkälte und mobile Kälte mieten: Kälteversorgung für Rechenzentren auf Zeit

Fällt die Kälteversorgung aus, bleiben im Rechenzentrum wenige Minuten. Über das Netzwerk erreichen Sie Anbieter, die Mietkälte disponieren, liefern, hydraulisch einbinden und während des Einsatzes betreuen.

Unverbindlich · 8 Fragen zum Thema, etwa zwei Minuten · Danach persönlicher Kontakt

Zuletzt aktualisiert: · Normen, Fristen und Technikstand geprüft

Auf einen Blick

Notkälte und Mietkälte: die Eckdaten

Zeit bis zur Kälte
Mit vorbereiteten Anschlusspunkten wenige Stunden, ohne Vorbereitung bis zu einem Tag — Klärung und Einbindung kosten die meiste Zeit.
Leistung je Einheit
Mobile Klimageräte ab 3 kW, Kaltwassersätze von 50 kW bis 1,5 MW, für größere Standorte im Verbund kaskadierbar.
Was vor Ort zählt
Stellfläche mit Zufahrt, ausreichender Stromanschluss oder ein Mietaggregat, dazu ein Anschlusspunkt am Kaltwassernetz.
Vorsorge
Ein Notfallvertrag mit hinterlegten Eckdaten macht aus einer stundenlangen Disposition einen Anruf.
Notkälte-Rechner öffnen

Notkälte mieten heißt: Eine mobile Kältemaschine, ein Kaltwassersatz oder ein Umluftkühlgerät übernimmt vorübergehend die Kälteversorgung, wenn die feste Anlage ausfällt, gewartet wird oder nicht ausreicht. Mobile Kälte gibt es als Anhänger- oder Containeranlage von etwa 20 kW bis über 1 MW je Einheit, kaskadierbar für größere Leistungen. Je nach Region und Vorbereitung steht die Anlage innerhalb weniger Stunden bis zu einem Tag am Standort.

Über das Netzwerk erreichen Sie geprüfte Vermieter mobiler Kälte mit Disposition, Transport, Einbindung und Rufbereitschaft. Wer den Ernstfall vorbereitet, verkürzt die Zeit bis zur Inbetriebnahme erheblich; die dauerhafte Lösung finden Sie unter Rechenzentrum Kühlung, Wärme auf Zeit unter mobile Wärme.

Was sich bei mobiler Kälte gerade ändert

Die Mietflotten wechseln gerade das Kältemittel, und mit flüssiggekühlten Racks braucht der Notfall plötzlich warmes statt kaltes Wasser. Beides sollte im Notfallplan stehen, bevor er gebraucht wird. Diese Übersicht hält den Stand fest, den wir bei der letzten Aktualisierung geprüft haben.

  • Technikstand 2026

    Die Mietflotten stellen auf Kältemittel mit niedrigem Treibhauspotenzial um

    Weil die F-Gase-Verordnung Neugeräte und die Nachfüllung von Bestandsanlagen einschränkt, erneuern Vermieter ihre Flotten mit Kältemitteln niedrigen Treibhauspotenzials, teils mit Propan. An der hydraulischen Einbindung ändert das nichts — wohl aber an der Stellfläche: Anlagen mit brennbaren Kältemitteln brauchen definierte Abstände, freie Aufstellung im Außenbereich und ein Sicherheitskonzept. Wer Stellflächen im Notfallplan hinterlegt, prüft das einmal vorab.

  • Technikstand 2026

    Flüssiggekühlte Racks brauchen warmes, nicht kaltes Wasser

    Fällt die Kühlung in einer Fläche mit Direct-to-Chip-Racks aus, hilft ein klassischer Mietkaltwassersatz mit 6 °C Vorlauf nur bedingt: Gebraucht wird ein Kreis mit 30 bis 45 °C, passenden Kupplungen und dem richtigen Fluid. Nicht jeder Vermieter kann das heute abbilden. Die Frage gehört deshalb ausdrücklich in die Standortaufnahme und in den Notfallvertrag — nicht in das Telefonat am Ausfalltag.

  • Planungsgröße 2026

    In Hitzeperioden wird die Flotte regional knapp

    Mietkälte wird in Hitzewellen nicht an einem Standort gebraucht, sondern in einer ganzen Region gleichzeitig — von Rechenzentren, Industrie, Gesundheitswesen und Veranstaltungen. Wer erst dann anruft, konkurriert mit allen anderen um dieselben Anhänger. Ein Rahmen- oder Notfallvertrag sichert den Zugriff und legt fest, aus welchem Depot geliefert wird.

  • Planungsgröße 2026

    Der Stromanschluss der Mietkälte wird zum Engpass

    Eine mobile Kälteanlage mit 500 kW Kälteleistung nimmt je nach Außentemperatur rund 150 bis 170 kW elektrisch auf. An Standorten, deren Netzanschluss ohnehin knapp ist, reicht die Reserve dafür oft nicht — dann muss parallel ein Aggregat kommen, was Lieferung und Einbindung verlängert. Diese Rechnung gehört in die Standortaufnahme, nicht in den Ernstfall.

  • Rechtsrahmen 2026

    Die Rückfallebene muss nachweisbar sein

    Auditoren, Versicherer und Zertifizierungen nach EN 50600-3-1 fragen den dokumentierten Notfallplan ab: Wer wird alarmiert, welche Anlage kommt woher, wie lange dauert die Einbindung, wo sind die Anschlusspunkte. Ein Rahmenvertrag mit garantierter Reaktionszeit und einer dokumentierten Standortaufnahme ist dafür ein belegbarer Baustein — eine mündliche Zusage ist es nicht.

Stand der genannten Regelwerke ist das Datum der letzten Aktualisierung dieser Seite. Verfügbarkeit, Leistungsklassen und Reaktionszeiten unterscheiden sich je Vermieter und Region.

Wie schnell Notkälte läuft: Zeitbedarf ohne und mit Vorbereitung

Zwischen Ausfall und laufender Mietkälte liegen Klärung, Disposition, Anfahrt und Einbindung. Das Schema zeigt, wie ein Notfallvertrag mit vorbereiteten Anschlusspunkten die Zeit bis zur Kälte etwa halbiert.

Zeit bis zur laufenden Notkälte: ohne Vorbereitung und mit Notfallvertrag Zwei Zeitstrahlen über zwölf Stunden. Ohne Vorbereitung dauern Klärung und Disposition etwa drei Stunden, die Anfahrt drei Stunden und die Einbindung vier Stunden, die Notkälte läuft nach rund zehn Stunden. Mit Notfallvertrag und vorbereiteten Anschlusspunkten dauert die Disposition eine halbe Stunde, die Anfahrt drei Stunden und die Einbindung anderthalb Stunden, die Kälte läuft nach rund fünf Stunden. Ausfall der Kälteanlage: Stunde 0 Ohne Vorbereitung Kälte läuft nach etwa 10 h Mit Notfallvertrag und vorbereiteten Anschlüssen Kälte läuft nach etwa 5 h 0 h 2 h 4 h 6 h 8 h 10 h 12 h Klärung und Disposition Anfahrt aus dem Depot Einbindung vor Ort
Richtwerte für ein Rechenzentrum mit einigen hundert Kilowatt: Ohne Vorbereitung vergehen rund drei Stunden für Klärung und Disposition, drei für die Anfahrt und vier für die Einbindung. Mit Notfallvertrag, hinterlegten Eckdaten und vorbereiteten Anschlusspunkten schrumpfen Disposition und Einbindung auf zusammen zwei Stunden.

Notkälte mieten: Leistungen im Überblick

Notkälte bei Ausfall der Kälteanlage

Bei Havarie der Kältemaschine oder eines Rückkühlers übernimmt eine mobile Anlage die Versorgung. Der Anbieter disponiert die passende Leistung, liefert per Lkw, stellt auf und bindet hydraulisch oder über Luftschläuche ein. Mit vorbereiteten Anschlusspunkten ist die Notkälte häufig innerhalb desselben Tages in Betrieb.

  • Disposition rund um die Uhr und Anfahrt aus dem nächsten Depot
  • Hydraulische Einbindung ans Kaltwassernetz oder Luftkühlung im Raum
  • Rufbereitschaft und Betreuung während des gesamten Einsatzes

Überbrückung bei Revision und Umbau

Wartung, Tausch oder Umbau der Bestandsanlage brauchen ein Zeitfenster ohne eigene Kälte. Eine Mietanlage hält den Betrieb aufrecht, solange die Hauptanlage steht, und wird nach Abschluss wieder abgebaut. So lässt sich die Kühlung im laufenden Betrieb erneuern, ohne die IT abzuschalten.

  • Geplante Überbrückung mit festem Liefertermin
  • Parallelbetrieb zur Bestandsanlage während der Umschaltung
  • Rückbau nach Abschluss der Arbeiten

Leistungsspitzen und Übergangsbedarf

Neue Racks, heiße Sommerwochen oder Testbetriebe erzeugen Kältebedarf über die installierte Leistung hinaus. Mietkälte deckt die Spitze ab, ohne die Anlage dauerhaft zu vergrößern. Bei längerem Bedarf wechseln Anbieter in die Langzeitmiete mit angepassten Konditionen.

  • Zusatzleistung für Sommer, Tests und Migrationsphasen
  • Skalierung durch mehrere Einheiten im Verbund
  • Kurz- und Langzeitmiete mit Verlängerungsoption

Mobile Kälte für Serverräume und Edge-Standorte

Auch kleine Standorte mit wenigen Racks sind bei Ausfall der Klimatisierung innerhalb kurzer Zeit überhitzt. Mobile Klimageräte, Splitgeräte auf Zeit und kompakte Kaltwassersätze sichern Serverräume, Technikräume und Edge-Standorte. Die Anbieter liefern auch Luftführung, Schläuche und Abluftführung mit.

  • Mobile Klimageräte und Splitanlagen zur Miete
  • Kompakte Kaltwassersätze für kleine Kaltwassernetze
  • Luftführung, Abluft und Kondensatabfuhr aus einer Hand

Vorbereitung auf den Ernstfall

Anschlusspunkte, Stellflächen, Stromanschlüsse und Zufahrten lassen sich vorab festlegen und dokumentieren. Ein Notfallvertrag mit garantierter Reaktionszeit und hinterlegten Eckdaten macht aus einer stundenlangen Disposition einen Anruf. Die Partner nehmen den Standort dafür einmal auf; der dokumentierte Notfallplan gehört zugleich zu den Betriebsanforderungen der EN 50600-3-1. Wie viel Zeit die Vorbereitung im Ernstfall spart, zeigt das Schema oben.

  • Vorbereitete Anschlusspunkte am Kaltwassernetz
  • Stellfläche, Zufahrt und Stromanschluss dokumentiert
  • Notfallvertrag mit garantierter Reaktionszeit

Mobile Kälte im Vergleich: Anlagentypen, Leistungen und Einbindung

Vom mobilen Klimagerät für den Serverraum bis zum Kaltwassersatz im Container: Die Tabelle zeigt, welche Mietanlage zu welcher Leistung passt und was für die Einbindung nötig ist.

Mietanlagen für Notkälte und mobile Kälte nach Leistung und Einbindung
Anlagentyp Leistung je Einheit Einbindung Stromanschluss Vorlaufzeit Typischer Einsatz
Mobiles Klimagerät, Splitgerät auf Zeit 3–30 kW Luft, Abluftschlauch nach außen Steckdose bis CEE 32 A Stunden Serverraum, Technikraum, Edge-Standort
Mobiler Luftkühler mit Kaltwasser 20–100 kW Luftschläuche, Kaltwasser vom Mietkaltwassersatz CEE 32 bis 63 A Stunden bis ein Tag Räume ohne eigenes Kaltwassernetz
Kaltwassersatz auf Anhänger 50–500 kW Vor- und Rücklauf am Kaltwassernetz 63 bis 250 A oder Mietaggregat Stunden bis ein Tag Ausfall, Revision, Leistungsspitze
Kaltwassersatz im Container 300 kW bis 1,5 MW Kaltwassernetz; Pumpen und Verteiler vom Vermieter eigener Anschluss oder Aggregat, Mittelspannung möglich ein bis zwei Tage Große Rechenzentren, Langzeitmiete
Mobiler Rückkühler 100 kW bis 1 MW Rückkühlkreis der Bestandsanlage gering, Ventilatoren und Pumpen ein Tag Ausfall des Rückkühlers, Hitzeperiode

Richtwerte; Leistung und Anschlusswerte hängen von Außentemperatur, Vor- und Rücklauftemperatur und Gerätegeneration ab. Die dauerhafte Lösung beschreibt die Seite Rechenzentrum Kühlung.

Wann Rechenzentren Notkälte oder Mietkälte brauchen

Die meisten Anfragen entstehen aus einer dieser Lagen. Nennen Sie in der Anfrage, ob es eilt, dann priorisieren wir entsprechend.

Kältemaschine oder Rückkühler ausgefallen

Der Klassiker: Kompressorschaden, Kältemittelverlust oder Pumpenausfall. Gefragt ist eine Anlage, die heute noch kommt und ans bestehende Netz passt.

Revision oder Austausch der Bestandsanlage

Wartung, Kältemitteltausch oder Ersatz der Anlage brauchen ein Zeitfenster ohne eigene Kälte. Mietkälte hält den Betrieb, bis die Hauptanlage wieder läuft.

Hitzeperiode und Leistungsspitze

An heißen Tagen reicht die Reserve nicht mehr, oder neue Racks laufen früher an als die Erweiterung der Kälteanlage. Zusatzkälte auf Zeit schließt die Lücke.

Migration, Umzug und Testbetrieb

Während Verlagerung oder Parallelbetrieb zweier Standorte fällt kurzzeitig mehr Kältebedarf an. Mietkälte deckt die Übergangsphase ab, siehe auch mobiles Rechenzentrum.

Vorsorge mit Notfallvertrag

Betreiber ohne redundante Kälte sichern sich mit einem Rahmenvertrag ab: Eckdaten hinterlegt, Anschlusspunkte vorbereitet, Reaktionszeit garantiert.

Rechner

Notkälte-Rechner: Kälteleistung, Mieteinheiten, Stromanschluss und Stellfläche

Aus der IT-Last schätzt der Rechner die nötige Kälteleistung, die Anzahl der Mieteinheiten in der gewählten Größe, den elektrischen Anschluss und die Stellfläche. So wissen Sie vor dem Anruf, was der Vermieter fragen wird.

Benötigte Kälteleistung
–kW
Mieteinheiten
–
Elektrischer Anschluss für die Mietkälte
–kW
Stellfläche inklusive Abstand
–m²
Was vor Ort gebraucht wird
–

Annahmen: Kälteleistung gleich IT-Last plus 10 Prozent; elektrische Aufnahme bei einer Leistungszahl von 3; Stellfläche je Einheit inklusive Abstand und Anschlussbereich. Reicht der Stromanschluss nicht, liefern die Partner ein Mietaggregat mit. Alle Rechner im Überblick: Rechner und Tabellen.

Beispielprojekte: Notkälte und mobile Kälte

Drei anonymisierte Beispiele zeigen, wie solche Vorhaben in der Praxis ablaufen: Ausgangslage, Lösung und Ergebnis. Die Eckdaten sind gerundet, die Beschreibungen anbieter- und herstellerneutral.

Kompressorschaden im Hochsommer überbrückt

  • 350 kW IT-Last
  • 500-kW-Mietkaltwassersatz
  • In Betrieb nach sechs Stunden
Ausgangslage
An einem Freitagnachmittag im Juli fiel in einem Unternehmensrechenzentrum der einzige Kaltwassersatz mit Kompressorschaden aus. Die Zulufttemperatur stieg innerhalb von 20 Minuten um fünf Grad, ein Ersatzkompressor war erst nach Wochen lieferbar.
Lösung
Ein Vermieter mobiler Kälte disponierte einen Kaltwassersatz mit 500 kW auf Anhänger aus dem nächsten Depot. Weil Anschlusspunkte am Kaltwassernetz und ein Stromanschluss aus einer früheren Standortaufnahme vorbereitet waren, begann die hydraulische Einbindung sofort nach der Anlieferung.
Ergebnis
Sechs Stunden nach dem Anruf lief die Mietkälte, die IT musste nicht abgeschaltet werden. Die Anlage blieb fünf Wochen bis zur Reparatur in Betrieb, betreut über die Rufbereitschaft des Vermieters.

Geplante Überbrückung beim Tausch der Kältemaschinen

  • Zwei Einheiten mit je 400 kW
  • Drei Wochen Parallelbetrieb
  • Umschaltung ohne Abschaltfenster
Ausgangslage
Ein Rechenzentrumsbetreiber wollte beide Kaltwassersätze gegen Anlagen mit freier Kühlung und neuem Kältemittel tauschen. Ein Abschaltfenster für die IT war ausgeschlossen, die Kälte musste während der gesamten Bauzeit gesichert bleiben.
Lösung
Der Vermieter stellte zwei Kaltwassersätze mit je 400 kW auf, band sie mit Pumpen und Verteilern redundant an das Bestandsnetz an und übernahm die Umschaltung gemeinsam mit dem Kälteanlagenbauer. Ein Notfallplan regelte die Rückfallebene für den Fall, dass eine Mieteinheit ausfällt.
Ergebnis
Die Bestandsanlage wurde in drei Wochen ersetzt, ohne dass die Zulufttemperatur den Sollbereich verließ. Der Rückbau der Mietanlage erfolgte einen Tag nach der Abnahme der neuen Kältemaschinen.

Notfallvertrag für einen Standort ohne redundante Kälte

  • 150 kW Serverraum
  • Reaktionszeit acht Stunden
  • Standortaufnahme an einem Tag
Ausgangslage
Ein Logistikunternehmen betrieb an einem Standort einen Serverraum mit 150 kW und nur einer Kälteanlage. Eine redundante Anlage war baulich nicht möglich, ein Ausfall hätte die Auslieferung mehrerer Standorte gestoppt.
Lösung
Ein Vermieter mobiler Kälte nahm den Standort einmal auf: Stellfläche, Zufahrt, Stromanschluss und ein neu gesetzter Anschlusspunkt am Kaltwassernetz wurden dokumentiert. Auf dieser Basis wurde ein Notfallvertrag mit garantierter Reaktionszeit von acht Stunden und hinterlegten Eckdaten geschlossen.
Ergebnis
Aus einer stundenlangen Disposition im Ernstfall wurde ein Anruf. Die jährliche Pauschale liegt deutlich unter dem Aufwand eines einzigen Produktionsstillstands; der Vertrag ist Teil des Notfallhandbuchs des Unternehmens.

Die Beispiele sind anonymisiert und beschreiben typische Vorhaben. Firmennamen, Standorte und Produkte nennen wir nur mit Freigabe der Beteiligten.

Kostenfaktoren für Mobile Kälte & Notkälte

Die Kosten für Mietkälte setzen sich aus Miete, Logistik und Einbindung zusammen. Diese Faktoren bestimmen jedes Angebot:

  • Kälteleistung in kW und Anzahl der Einheiten
  • Mietdauer: Tages-, Wochen- oder Monatsmiete, Langzeitkonditionen
  • Entfernung zum nächsten Depot und Transportaufwand
  • Einbindung: Kaltwasseranschluss, Luftführung, Schläuche und Verteiler
  • Stromanschluss vor Ort oder zusätzliches Mietaggregat
  • Dringlichkeit: Sofortlieferung außerhalb der Geschäftszeiten
  • Betreuung während des Einsatzes und Rufbereitschaft
  • Notfallvertrag mit garantierter Reaktionszeit als Pauschale

Diese Angaben brauchen Anbieter für ein Angebot

Diese Angaben brauchen Vermieter mobiler Kälte, um sofort disponieren zu können. Im Notfall genügen die ersten drei; den Rest klären wir im Rückruf.

  1. 01 Benötigte Kälteleistung in kW oder IT-Last des Standorts
  2. 02 Art der Einbindung: Kaltwassernetz mit Vor- und Rücklauftemperatur oder Luftkühlung
  3. 03 Standort mit Postleitzahl, Zufahrt und Stellfläche
  4. 04 Verfügbarer Stromanschluss in kW oder Bedarf an einem Aggregat
  5. 05 Voraussichtliche Dauer des Einsatzes
  6. 06 Ansprechpartner vor Ort und Erreichbarkeit außerhalb der Bürozeiten

Häufige Fragen zum Thema Mobile Kälte & Notkälte

Wie schnell ist Notkälte vor Ort?

Je nach Region und Entfernung zum nächsten Depot stehen mobile Kälteanlagen häufig innerhalb weniger Stunden bis zu 24 Stunden am Standort. Entscheidend ist die Vorbereitung: Sind Anschlusspunkte, Stellfläche und Stromanschluss bekannt, beginnt die Einbindung sofort nach der Anlieferung.

Welche Leistungen gibt es bei mobiler Kälte?

Mobile Klimageräte beginnen bei wenigen Kilowatt, Kaltwassersätze auf Anhänger oder im Container reichen von etwa 20 kW bis über 1 MW je Einheit. Für größere Rechenzentren werden mehrere Einheiten im Verbund geschaltet. Die Anbieter wählen die Leistung nach Ihrer IT-Last und der Einbindung aus; die Tabelle der Anlagentypen zeigt die Leistungsbereiche, der Notkälte-Rechner liefert einen ersten Richtwert für Einheiten, Stromanschluss und Stellfläche.

Was wird für den Anschluss einer Mietkälteanlage benötigt?

Eine befestigte Stellfläche mit Zufahrt für den Lkw, ein Stromanschluss passender Leistung oder ein Mietaggregat und ein Anschlusspunkt am Kaltwassernetz beziehungsweise Öffnungen für Luftschläuche. Anbieter bringen Schläuche, Pumpen und Verteiler mit und übernehmen die Einbindung.

Was kostet es, Notkälte zu mieten?

Die Kosten bestehen aus der Miete je Tag, Woche oder Monat, dem Transport, der Einbindung und gegebenenfalls einem Aggregat und Betriebsmitteln. Sofortlieferungen außerhalb der Geschäftszeiten sind teurer als geplante Überbrückungen. Ein Notfallvertrag verteilt die Kosten auf eine planbare Pauschale.

Kann Mietkälte auch über Monate genutzt werden?

Ja. Für Umbauphasen, Migrationen oder als Übergang bis zur festen Anlage bieten die Partner Langzeitmiete mit angepassten Konditionen an. Der Betrieb läuft dann wie bei einer festen Anlage, inklusive Wartung durch den Vermieter.

Lohnt sich ein Notfallvertrag für mobile Kälte?

Für Rechenzentren ohne redundante Kälteerzeugung in der Regel ja. Der Vertrag hält Eckdaten, Anschlusspunkte und Ansprechpartner fest und garantiert eine Reaktionszeit. Im Ernstfall entfallen Klärung und Disposition; die Anlage kommt direkt.

Anfrage zu diesem Thema

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Die Anfrage zu diesem Thema stellt nur Fragen, die die Fachfirmen für ein belastbares Angebot brauchen. Was Sie noch nicht wissen, lassen Sie offen. Wir klären es im Erstgespräch und stellen dann den direkten Kontakt zu bis zu drei Partnerfirmen in Ihrer Region her.

  1. 1Anlass
  2. 2Anlagenart
  3. 3Kälteleistung
  4. 4Einbindung
  5. 5Beschaffung
  6. 6Mietdauer
  7. 7Zeitpunkt
  8. 8Angebot
  9. 9Standort
  10. 10Rahmen
  11. 11Kontakt