Container-Rechenzentrum aus drei Modulen mit Rückkühlern auf einem Schotterplatz; ein Modul ist geöffnet und zeigt die Serverschränke, im Hintergrund ein Autokran Symbolbild

Sie brauchen IT-Fläche, bevor ein Neubau fertig sein kann? Dann sind Sie hier genau richtig.

Mobiles Rechenzentrum mieten oder kaufen: Container-Datacenter auf Zeit

Wenn Fläche, Zeit oder Genehmigung fehlen, schafft ein Container-Datacenter Rechenzentrumskapazität in Wochen statt Jahren. Wir stellen den direkten Kontakt zu Anbietern für Miete, Kauf und Betrieb mobiler Rechenzentren im DACH-Raum her.

Unverbindlich · 9 Fragen zum Thema, etwa zwei Minuten · Danach persönlicher Kontakt

Zuletzt aktualisiert: · Normen, Fristen und Technikstand geprüft

Auf einen Blick

Mobile Rechenzentren: die Eckdaten

Kapazität je Einheit
20-Fuß-Container 4 bis 10 Racks, 40-Fuß 10 bis 20 Racks. Modulare Systeme reichen von 250 kW bis zu mehreren Megawatt.
Lieferzeit
Standardkonfigurationen 4 bis 12 Wochen, Sonderausstattung einige Monate. Vorgehaltene Mieteinheiten stehen im Notfall deutlich schneller bereit.
Was vor Ort nötig ist
Tragfähige, ebene Fläche mit Zufahrt, Stromanschluss über IT-Last plus Kühlung und USV, Glasfaser; bei Kaltwasserkühlung ein Anschluss ans Kältenetz.
Genehmigung
Baurechtlich eine bauliche Anlage. Dauerhafte Standorte brauchen in der Regel eine Baugenehmigung mit Brandschutznachweis.
Container-Rechner öffnen

Ein mobiles Rechenzentrum ist eine vorkonfigurierte Einheit im ISO-Container oder als Modul, die Racks, Kühlung, USV, Stromverteilung, Brandfrüherkennung und Zutrittskontrolle bereits enthält. Sie wird auf einer befestigten Fläche aufgestellt, an Strom und Datenanbindung angeschlossen und ist nach Inbetriebnahme ein vollwertiges Rechenzentrum. Ein 20-Fuß-Container nimmt je nach Kühlung etwa sechs bis zehn Racks auf, ein 40-Fuß-Container bis zu rund zwanzig. Für KI- und HPC-Lasten gibt es Module mit Flüssigkühlung und mehreren hundert Kilowatt je Einheit.

Über das Netzwerk erreichen Sie geprüfte Anbieter für Miete, Kauf und Betreibermodelle von Container-Datacentern. Sie beschreiben Bedarf, Größe und Laufzeit einmal, wir stellen den Kontakt zu bis zu drei Anbietern her. Für den späteren Festbau finden Sie Partner unter Neubau und Erweiterung, für die Versorgung der Einheit unter Stromversorgung.

Was sich bei mobilen und modularen Rechenzentren gerade ändert

Aus der Notlösung ist eine Bauweise geworden: Module decken heute Übergangsbedarf, Edge-Standorte und KI-Lasten ab, die kein Bestandsgebäude tragen würde. Diese Übersicht hält den Stand fest, den wir bei der letzten Aktualisierung geprüft haben.

  • Technikstand 2026

    Module mit Flüssigkühlung für KI- und HPC-Lasten

    Anbieter liefern vorkonfigurierte Einheiten mit Direct-to-Chip-Kühlung und 300 kW bis über 1 MW je Modul, rückgekühlt über Trockenkühler neben der Einheit. Damit entsteht Rechenleistung an Standorten, deren Gebäude solche Lasten nie aufnehmen könnten. Zu klären sind drei Dinge früh: Traglast und Untergrund, Fläche und Schallsituation der Rückkühler sowie die Frage, wer den Wasserkreis im Betrieb überwacht.

  • Planungsgröße 2026

    Der Container ist schnell da, der Netzanschluss nicht

    Die Einheit steht in Wochen, die zusätzliche Anschlussleistung braucht oft Monate bis Jahre. In der Praxis führen zwei Wege zum Ziel: die tatsächliche Spitzenlast des Standorts messen und vorhandene Reserve nutzen — sie ist häufig größer als der Anschlusswert vermuten lässt — oder von vornherein eine temporäre Versorgung über ein Mietaggregat einplanen, bis der Anschluss verstärkt ist.

  • Planungsgröße 2026

    Die Aufstelldauer entscheidet über das Genehmigungsverfahren

    Ein Container-Rechenzentrum ist baurechtlich eine bauliche Anlage. Kurzfristige Aufstellungen können je nach Landesbauordnung verfahrensfrei sein oder befristet genehmigt werden, dauerhafte Standorte brauchen eine Baugenehmigung mit Brandschutznachweis; dazu kommen Abstandsflächen, Stellplatz- und Schallfragen. Die frühe Abstimmung mit der Bauaufsicht kostet zwei Wochen — ein angeordneter Rückbau kostet das Projekt.

  • Trend 2026

    Modulbau wird zur dauerhaften Bauform

    Modulare Rechenzentren werden zunehmend nicht als Übergang, sondern als endgültige Lösung gewählt: Sie wachsen in Ausbaustufen mit der Last, die Technik kommt werkseitig geprüft an, und die Bauzeit vor Ort schrumpft auf Anschluss und Inbetriebnahme. Der Preis dafür ist Festlegung: Schnittstellen, Leistungsdaten und Ausbaupfade müssen früher stehen als bei einem konventionellen Neubau.

  • Trend 2026

    Edge-Standorte werten Daten vor Ort aus

    In Produktion, Logistik und Handel wandert Rechenleistung zurück an den Standort, weil Bild- und Sensordaten dort entstehen und die Auswertung nicht auf die Anbindung warten soll. Gefragt sind kleine, geschlossene Einheiten mit denselben Anforderungen an Zutritt, Brandfrüherkennung und Wartung wie im großen Rechenzentrum — nur ohne Technikmannschaft vor Ort. Betreibermodelle mit Fernüberwachung sind deshalb bei Edge-Einheiten häufiger als beim Festbau.

Stand der genannten Regelwerke ist das Datum der letzten Aktualisierung dieser Seite. Verbindlich sind die Landesbauordnung, die Auflagen der Bauaufsicht und die technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers.

So ist ein Container-Rechenzentrum aufgebaut: Grundrisse für 20 und 40 Fuß

Ein Container-Datacenter teilt sich in Technikraum, Rackreihe und Kaltgang. Die Grundrisse zeigen, wie viele Racks und Kühleinheiten in die gängigen Containergrößen passen.

Grundrisse eines 20-Fuß- und eines 40-Fuß-Container-Rechenzentrums Draufsicht auf zwei Container. Am einen Ende liegt der Technikraum mit USV, Stromverteilung und Brandschutz, daneben eine Rackreihe an der Rückwand mit Reihenkühlern zwischen den Racks, davor der Kaltgang als Bediengang. Der 20-Fuß-Container fasst sechs Racks und zwei Kühleinheiten für rund 60 Kilowatt, der 40-Fuß-Container 16 Racks und drei Kühleinheiten für rund 200 Kilowatt. 20-Fuß-Container, 6,1 × 2,4 m USV, Technik Kaltgang und Bediengang 6 Racks, 2 Kühleinheiten, bis rund 60 kW IT-Last 40-Fuß-Container, 12,2 × 2,4 m USV, Technik Kaltgang und Bediengang 16 Racks, 3 Kühleinheiten, bis rund 200 kW IT-Last Rack Kühleinheit Technik: USV, Verteilung, Brandschutz Kaltgang Tür
Draufsicht: Am einen Ende liegt der Technikraum mit USV, Stromverteilung und Brandschutz, daneben die Rackreihe an der Rückwand mit Reihenkühlern zwischen den Racks, davor der Kaltgang als Bediengang. Ein 20-Fuß-Container fasst rund sechs Racks für etwa 60 kW, ein 40-Fuß-Container 16 bis 18 Racks für rund 200 kW.

Mobiles Rechenzentrum mieten: Leistungen im Überblick

Container-Datacenter als Übergangslösung

Vorkonfigurierte Einheiten bringen Racks, Kühlung, USV und Brandschutz mit und werden auf befestigter Fläche an Strom, Netz und Datenanbindung angeschlossen. Standardkonfigurationen sind in wenigen Wochen lieferbar, Sonderausstattungen in einigen Monaten; die Tabelle der Bauformen zeigt Racks, Leistung und Lieferzeiten je Größe. Nach Ende der Nutzung wird die Einheit zurückgebaut oder an einen anderen Standort versetzt.

  • Anschlussfertige Racksysteme mit Kalt- und Warmgang
  • Integrierte Kühlung, USV und Brandfrüherkennung
  • Aufstellung auf Bestandsflächen, Parkplätzen oder Hallen

Erweiterung ohne Bauzeit

Wenn der Bestand voll ist und die Erweiterung Jahre dauert, liefert ein Container-Rechenzentrum zusätzliche Kapazität neben dem Gebäude. Die Einheit wird an vorhandene Netzwerke und Versorgung angebunden und läuft als weiterer Brandabschnitt des Bestandsstandorts. Modulare Systeme wachsen mit weiteren Einheiten.

  • Zusätzliche Racks auf eigener Fläche in Wochen
  • Anbindung an Netzwerk, Strom und Kaltwasser des Bestands
  • Modulare Erweiterung um weitere Einheiten

Migration und Umzug

Bei Standortwechseln überbrückt ein mobiles Rechenzentrum die Zeit zwischen Rückbau und Neubau. Der Umzug lässt sich in Etappen fahren, ohne dass eine Anwendung komplett stillsteht. Nach Abschluss der Migration wird die Einheit zurückgegeben oder als Rückfallebene weiterbetrieben.

  • Kapazität während der Umzugsphase
  • Etappenweise Verlagerung ohne Komplettabschaltung
  • Rückbau oder Weiterbetrieb nach Projektende

Notfall und Ausfallvorsorge

Nach Schäden an Gebäude oder Technik zählt jede Stunde. Anbieter aus dem Netzwerk halten Einheiten vor, die kurzfristig disponiert, geliefert und in Betrieb genommen werden. Als vorbereitete Rückfallebene mit hinterlegten Eckdaten wird ein Container-Rechenzentrum Teil des Notfallkonzepts.

  • Kurzfristig verfügbare Einheiten aus dem Bestand der Anbieter
  • Lieferung, Aufstellung und Inbetriebnahme durch den Anbieter
  • Rückfallebene für kritische Systeme im Notfallplan

Miete, Kauf oder Betreibermodell

Je nach Laufzeit rechnet sich Miete, Kauf oder ein Betreibermodell mit Servicevertrag. Kurze Einsätze bis etwa zwei Jahre sprechen für Miete, dauerhafte Standorte für den Kauf mit Wartungsvertrag. Beim Betreibermodell übernimmt der Anbieter Betrieb, Wartung und Monitoring der Einheit. Die Vergleichstabelle der Modelle stellt die drei Wege gegenüber.

  • Kurz- und Langzeitmiete mit Rückgabeoption
  • Kauf mit Wartungsvertrag und Ersatzteilversorgung
  • Betrieb und Monitoring durch den Anbieter

Container-Rechenzentren im Vergleich: Bauformen, Racks, Leistung und Lieferzeit

Vom Mikro-Rechenzentrum im 10-Fuß-Container bis zum modularen Rechenzentrum mit eigenem Technikmodul: Die Tabelle zeigt, welche Bauform zu welcher Rackzahl und IT-Last passt.

Bauformen mobiler Rechenzentren nach Racks, Leistung, Kühlung und Lieferzeit
Bauform Racks IT-Last typisch Kühlung Stellfläche inklusive Zugang Lieferzeit
10-Fuß-Container, Mikro-Rechenzentrum 1–3 bis 20 kW Splitgerät oder Reihenkühler rund 20 m² 2 bis 6 Wochen
20-Fuß-Container 4–10 30–100 kW Reihenkühler, Rückkühler außen rund 45 m² 4 bis 8 Wochen
40-Fuß-Container 10–20 80–250 kW Reihenkühler oder Kaltwasseranschluss rund 80 m² 6 bis 12 Wochen
Modulares Rechenzentrum mit Technikmodul 20 bis über 100 250 kW bis 2 MW Kaltwasser, freie Kühlung ab 200 m² 3 bis 9 Monate
HPC- und KI-Modul mit Flüssigkühlung 4–12 300 kW bis 1 MW Direct-to-Chip, Warmwasserkreis 60–100 m² plus Rückkühler 3 bis 6 Monate

Richtwerte; Rackzahl und Leistung hängen von Gangbreite, Kühltechnik und Redundanz ab. Für Notfälle halten Vermieter Standardeinheiten vor, die deutlich schneller verfügbar sind.

Miete, Kauf oder Betreibermodell: die drei Wege zum mobilen Rechenzentrum

Laufzeit, Investition und Betriebsverantwortung unterscheiden die drei Modelle. Die Tabelle hilft bei der Vorauswahl, bevor die Anbieter alle Varianten durchrechnen.

Vertragsmodelle für Container-Rechenzentren im Vergleich
Modell Laufzeit Investition Betrieb und Wartung Geeignet für
Miete Wochen bis etwa zwei Jahre keine; monatliche Rate Vermieter, meist mit Rufbereitschaft Überbrückung, Notfall, unsichere Perspektive
Kauf dauerhaft einmalig, gegebenenfalls finanziert eigenes Team oder Wartungsvertrag über alle Gewerke Edge-Standorte, dauerhafter Bedarf am selben Ort
Betreibermodell drei bis zehn Jahre keine oder gering Anbieter betreibt, überwacht und wartet mit vereinbarten Leistungskennzahlen Standorte ohne eigene Technikmannschaft

Wartung, Monitoring und Betriebsführung für gekaufte Einheiten beschreibt die Seite Service und Monitoring.

Wann ein mobiles Rechenzentrum die richtige Lösung ist

Diese Situationen führen am häufigsten zu einer Anfrage. Nennen Sie Ihren Anlass, dann stellen wir den Kontakt zu Anbietern her, die genau diese Aufgabe kennen.

Kapazität bis zum Neubau

Der Festbau dauert zwei Jahre, die IT braucht in drei Monaten Platz. Ein Container-Datacenter überbrückt die Bauzeit und wird nach Inbetriebnahme des Neubaus zurückgegeben.

Bestand voll, Genehmigung offen

Auf dem eigenen Gelände ist Fläche vorhanden, aber ein Anbau nicht genehmigt oder nicht wirtschaftlich. Ein mobiles Rechenzentrum nutzt die Fläche ohne Baumaßnahme.

Edge-Standort und Industrie

Produktion, Logistik und Forschung brauchen Rechenleistung direkt am Standort. Ein modulares Rechenzentrum liefert sie in einer geschlossenen, gesicherten Einheit.

Migration und Standortwechsel

Zwischen Rückbau und neuem Standort läuft die IT in der mobilen Einheit weiter, siehe auch mobile Kälte für die Übergangsversorgung.

Ausfall nach Schaden

Brand, Wasser oder ein Gebäudeschaden machen den Serverraum unbenutzbar. Kurzfristig verfügbare Container halten kritische Systeme am Laufen.

Rechner

Container-Rechner: Bauform, Anschlussleistung und Stellfläche für Ihre Racks

Aus Rackzahl und Leistung je Rack schätzt der Rechner die IT-Last, die passende Bauform, die elektrische Anschlussleistung inklusive Kühlung und USV sowie die Stellfläche. Richtwerte für das Erstgespräch mit dem Anbieter.

IT-Last gesamt
–kW
Anschlussleistung inklusive Kühlung und USV
–kW
Passende Bauform
–
Stellfläche inklusive Rückkühler und Zugang
–m²
Kühltechnik
–
Lieferzeit
–

Annahmen: 20-Fuß-Container bis etwa sechs Racks (bis zehn bei geringer Dichte), 40-Fuß-Container bis etwa 18 Racks; Anschlussleistung gleich IT-Last plus 35 Prozent für Kühlung, USV und Nebenverbraucher. Die Stromversorgung des Standorts rechnet der USV- und NEA-Rechner. Alle Rechner im Überblick: Rechner und Tabellen.

Beispielprojekte: Mobile Rechenzentren

Drei anonymisierte Beispiele zeigen, wie solche Vorhaben in der Praxis ablaufen: Ausgangslage, Lösung und Ergebnis. Die Eckdaten sind gerundet, die Beschreibungen anbieter- und herstellerneutral.

Kapazität auf Zeit während des Neubaus

  • 40-Fuß-Container mit 18 Racks
  • 150 kW IT-Last
  • 20 Monate Miete
Ausgangslage
Ein Unternehmen hatte den Neubau seines Rechenzentrums beschlossen, brauchte aber schon Monate vor dem Baubeginn Platz für neue Systeme. Der Bestand war voll, die Bauzeit mit zwei Jahren veranschlagt.
Lösung
Ein Anbieter stellte einen 40-Fuß-Container mit 18 Racks, Kalt- und Warmgang, integrierter Kühlung, USV, Brandfrüherkennung und Zutrittskontrolle auf dem Werksparkplatz auf. Angebunden wurde die Einheit an Strom und Glasfaser des Bestands; ein Wartungsvertrag mit Rufbereitschaft deckte die Laufzeit ab.
Ergebnis
Acht Wochen nach Beauftragung war die Einheit in Betrieb. Nach der Inbetriebnahme des Neubaus wurde die IT in Etappen umgezogen und der Container nach 20 Monaten zurückgegeben.

Edge-Rechenzentrum am Werksstandort

  • 20-Fuß-Container mit 8 Racks
  • 60 kW IT-Last
  • Kauf mit Wartungsvertrag
Ausgangslage
Ein Industriebetrieb wollte Maschinendaten und Steuerungen vor Ort verarbeiten, ohne im Werk eine Fläche für einen Serverraum freizumachen. Die Anforderungen an Zutritt und Brandschutz entsprachen denen des Hauptrechenzentrums.
Lösung
Der Anbieter lieferte einen 20-Fuß-Container mit acht Racks, redundanter Kühlung, USV, Ansaugrauchmeldern, Inertgas-Löschanlage und Zutrittskontrolle mit Protokollierung. Fundament, Stromanschluss und Glasfaseranbindung wurden parallel zur Fertigung der Einheit vorbereitet.
Ergebnis
Die Einheit wurde gekauft und läuft mit einem Wartungsvertrag über alle Gewerke. Die Inbetriebnahme dauerte zwei Tage; ein zweiter Container am Nachbarwerk wurde nach demselben Muster beschafft.

Ausweichkapazität nach einem Wasserschaden

  • 24 Racks für kritische Systeme
  • Lieferung aus dem Mietbestand
  • Betrieb nach zehn Tagen
Ausgangslage
Ein Rohrbruch im Geschoss über dem Serverraum eines Dienstleisters machte die Fläche unbenutzbar. Die Sanierung sollte Monate dauern, die Kernsysteme mussten kurzfristig wieder verfügbar sein.
Lösung
Ein Anbieter lieferte innerhalb einer Woche zwei vorgehaltene Mietcontainer mit zusammen 24 Racks und stellte sie auf dem Betriebsgelände auf. Strom kam übergangsweise aus einem Mietaggregat, bis der Netzanschluss verstärkt war; die Hardware wurde nach Trocknung und Prüfung umgesetzt.
Ergebnis
Zehn Tage nach dem Schaden liefen die kritischen Systeme wieder. Die Container blieben sieben Monate bis zum Abschluss der Sanierung und dienen seither als vertraglich vereinbarte Rückfallebene.

Die Beispiele sind anonymisiert und beschreiben typische Vorhaben. Firmennamen, Standorte und Produkte nennen wir nur mit Freigabe der Beteiligten.

Kostenfaktoren für Mobile Rechenzentren

Die Kosten eines mobilen Rechenzentrums hängen von Ausstattung, Laufzeit und Standortvorbereitung ab. Diese Faktoren bestimmen jedes Angebot:

  • Anzahl der Racks und IT-Leistung in kW je Einheit
  • Redundanz von Kühlung und USV innerhalb der Einheit
  • Kühltechnik: Luftkühlung, Kaltwasseranschluss oder Flüssigkühlung
  • Miete, Kauf oder Betreibermodell und die Laufzeit
  • Vorbereitung des Standorts: Fundament, Stromanschluss, Datenanbindung
  • Transport, Aufstellung mit Kran und Inbetriebnahme
  • Sicherheitsausstattung: Zutritt, Video, Brandfrüherkennung und Löschanlage
  • Wartung, Monitoring und Rufbereitschaft während der Laufzeit

Diese Angaben brauchen Anbieter für ein Angebot

Diese Angaben brauchen Anbieter mobiler Rechenzentren für ein belastbares Angebot. Was Sie noch nicht wissen, klären wir im Rückruf.

  1. 01 Anzahl der Racks und IT-Last in kW, heute und im Endausbau
  2. 02 Geplante Nutzungsdauer und Anlass des Bedarfs
  3. 03 Aufstellfläche: Größe, Untergrund, Zufahrt für Schwertransport und Kran
  4. 04 Verfügbarer Stromanschluss und Datenanbindung am Standort
  5. 05 Gefordertes Redundanzniveau und Sicherheitsanforderungen
  6. 06 Miete, Kauf oder Betreibermodell als Präferenz

Häufige Fragen zum Thema Mobile Rechenzentren

Wie schnell ist ein Container-Rechenzentrum einsatzbereit?

Standardkonfigurationen liefern Anbieter häufig innerhalb von vier bis zwölf Wochen, individuell ausgestattete Einheiten brauchen einige Monate. Die Standortvorbereitung mit Fundament, Stromanschluss und Datenanbindung läuft parallel. Bei Notfällen stehen vorgehaltene Mieteinheiten deutlich schneller zur Verfügung.

Wie viele Racks passen in ein mobiles Rechenzentrum?

Ein 20-Fuß-Container nimmt je nach Kühlung und Gangbreite etwa sechs bis zehn Racks auf, ein 40-Fuß-Container bis zu rund zwanzig. Für größere Anforderungen werden mehrere Container gekoppelt oder modulare Systeme mit eigenen Technikmodulen für Kälte und Strom aufgebaut. Das Schema oben zeigt die Grundrisse, der Container-Rechner schätzt Bauform, Anschlussleistung und Stellfläche für Ihre Racks.

Welche Anschlüsse braucht ein mobiles Rechenzentrum?

Eine ebene, tragfähige Fläche, einen Stromanschluss in Höhe der IT-Last plus Kühlung und USV, eine Datenanbindung über Glasfaser sowie bei Kaltwasserkühlung einen Anschluss ans Kältenetz. Luftgekühlte Einheiten mit eigenen Rückkühlern brauchen nur Strom und Netz.

Brauche ich für ein Container-Rechenzentrum eine Genehmigung?

Das hängt von Aufstelldauer, Ort und Landesbauordnung ab. Ein Container-Rechenzentrum ist baurechtlich eine bauliche Anlage; kurzfristige Aufstellungen können je nach Bundesland verfahrensfrei sein oder als vorübergehende Anlage befristet genehmigt werden, dauerhafte Standorte brauchen in der Regel eine Baugenehmigung mit Brandschutznachweis. Die Partner kennen die Anforderungen und unterstützen bei Antrag und Nachweisen.

Mobiles Rechenzentrum mieten oder kaufen?

Als Faustregel lohnt Miete bei Laufzeiten bis etwa zwei Jahre und bei unsicherer Perspektive, Kauf bei dauerhaftem Bedarf am selben Standort. Betreibermodelle verbinden beides: Der Anbieter stellt und betreibt die Einheit, Sie zahlen eine monatliche Rate. Die Anbieter rechnen auf Wunsch alle drei Varianten durch.

Ist ein Container-Rechenzentrum genauso sicher wie ein festes Gebäude?

Moderne Einheiten erfüllen mit Zutrittskontrolle, Videoüberwachung, Brandfrüherkennung, Löschanlage und redundanter Technik dieselben Anforderungen wie klassische Rechenzentren und lassen sich nach EN 50600 auslegen. Die Verfügbarkeit hängt wie beim Festbau von Redundanz und Wartung ab, nicht von der Bauform.

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Die Anfrage zu diesem Thema stellt nur Fragen, die die Fachfirmen für ein belastbares Angebot brauchen. Was Sie noch nicht wissen, lassen Sie offen. Wir klären es im Erstgespräch und stellen dann den direkten Kontakt zu bis zu drei Partnerfirmen in Ihrer Region her.

  1. 1Angebot
  2. 2Beschaffung
  3. 3Racks
  4. 4Containergröße
  5. 5IT-Hardware
  6. 6IT-Last
  7. 7Notstrom
  8. 8Laufzeit
  9. 9Zeitpunkt
  10. 10Standort
  11. 11Rahmen
  12. 12Kontakt